AGV Rheinsberg


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Presse 2012




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Pressebericht über unser Konzert anlässlich der Rheinsberger Musikfesttage 2012
  

( "Märkische Allgemeine" vom 29.05.2012)

Der Arbeitergesangverein und der Frauenchor traten gestern vor 300 Zuhörern im Schlosshof auf

RHEINSBERG - Den Geschmack des Publikums kennen die beiden Chöre – und mit dem Konzert gestern im Rheinsberger Schlosshof haben sie ihn voll getroffen. Rund 300 Gäste waren gekommen, um den Arbeitergesangverein Vorwärts und den Frauenchor aus Rheinsberg zu erleben.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem gemeinsamen Gesang beider Ensembles, bei dem sich gleichzeitig die Dirigenten Annette Schellenberg und Siegfried Schweitzer vorstellten. Danach gehörte die kleine Bühne allein den 15 Damen, die mit einem Frühlingscocktail ihre Stimmen erklingen ließen.

Mit „Wohlauf noch getrunken, der funkelnde Wein“ begann dann der Männerchor seinen Part, dem mit „Es zogen auf sonnigen Wegen“ und „Heute wollen wir das Ränzlein schnüren“ bekannte Wanderlieder folgten. Beim Medley mit dem Lied vom wandernden Müller oder bei „Heut’ ist ein wunderschöner Tag“ stimmte mancher der Besucher leise mit ein.

Beschwingt und lustig war es beim folgenden Auftritt des Frauenchores: Zu dem Titel „Let’s Swing“ ging es um Werbung – die Sängerinnen priesen auf ironische Art und Weise allerlei Schlankheits- und Schönheitsprodukte an.

Für ihren zweiten Block hatten die 23 Tenöre, Baritone und Bassisten des Arbeitergesangvereins eine Folge von Jägerliedern ausgewählt. Darunter war auch „Jägerlust“. Diesen Titel hatte der 92 Jahre alte Chor früher schon einmal im Programm. Dann aber war er in der Versenkung verschwunden. Nunmehr hat ihn die Sangesgemeinschaft erneut ins Repertoire aufgenommen. Stimmgewaltig und mehrstimmig erklangen der „Jäger aus Kurpfalz“ und als Höhepunkt der „Jägerchor“ aus der Weber-Oper „Der Freischütz“.

Bevor die Herren mit einer Melodienfolge von Seemannsliedern das Konzert beendeten, gaben sich noch einmal die Damen die Ehre. Dabei ernteten die Sängerinnen mit einem Titel über die Familie Feuerstein (Flintstones) besonderen Beifall. Aber auch der Sologesang von Elke Meilich im Lied „Gott hält die ganze Welt in seiner Hand“ und das aus Israel und dem hebräischen Raum stammende Lied „Hevenu Shalom alechem“ gehörten zu den musikalischen Glanzlichtern des Nachmittags.

Den Abschluss bildete der Auftritt des Männergesangsverein. Dabei gingen die Mannen mit ihrem dirigierenden Käpt’n Siegfried Schweitzer auf eine Seereise. Jürgen Pyrskalla und Hartmut Löschke sangen gemeinsam mit dem Chor das Lied vom „Hamburger Veermaster“.

Nachdem sich der Männerchor mit der „Märkischen Heide“ verabschiedet hatte, wollte der Beifall kein Ende nehmen. Es gab Bravorufe und den Wunsch nach einer Zugabe, den die Sänger gern erfüllten. Lob ernteten die Organisatoren, die diesmal für ausreichend Sitzgelegenheiten gesorgt hatten. Mit dem Lied nach der Melodie von „Alte Kameraden“ und dem Versprechen, im kommenden Jahr wieder dabei zu sein, ging ein unterhaltsamer Nachmittag zu Ende.(Von Jürgen Rammelt)